EZ Heimatreise

 

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Fleißige, Hobbygärtner: Mindestens einmal pro Woche trifft sich die Gärtnergruppe zum Arbeitseinsatz im alten Pfarrgarten.

Der Rosenkranz wächst im Garten
Die Bohnen aus dem Pfarrgarten landen nicht nur im Kochtopf

 Fotos;  Werner Scholz

Von Stefan Prinz

OBERLANGEN. Ehrenamtliches Engagement wird in Oberlangen ganz großgeschrieben. Eine Gärtnergruppe pflegt den alten Pfarrgarten beim Heimathaus. Deren Ernte eignet sich sogar zum Rosenkranz.
Prächtig und gepflegt: So lasst sich mit zwei Worten der Garten hinter dem alten Pfarrhaus von Oberlangen beschreiben, den eine Gruppe rüstiger Pensionäre mit viel Können und Freude be-wirtschaftet. Mindestens einmal pro Woche treffen sie sich dort während der Gartensaison zum Arbeitseinsatz. Die Ernte wird unter den fleißigen Helfern gerecht aufgeteilt oder an die Dorfbewohner verschenkt.
Besonders stolz sind die Hobby-Gärtner auf ihre Monstranz-Bohne, die sich fast drei Meter hoch an den Bohnenstangen emporrankt.
Der Legende nach hatte in früheren Jahrhunderten ein Pfarrer eine Monstranz vor Räubern vergraben und darüber eine Bohne gepflanzt, um die Monstranz Wiederzufinden.  Auf den Früchten bildet sich ein Farbspiel ab, das einer Monstranz  ähnelt. In die getrockneten Bohnen bohren die Oberlangener  ein Loch, fädeln eine Schnur durch und basteln daraus einen Rosenkranz. Eine gärtnerische Meisterleistung.

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Ein Rosenkranz aus dem Garten: Alois Robin präsentiert das Bohnen-Schmuckstück