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Heimatverein Oberlangen e.V.

Josef-Beimel-Weg 1, 49779 Oberlangen, Deutschland

Heinz Wahoff (1. Vorsitzender)

Tel.: 0 59 33 - 43 00

www.heimatverein-oberlangen.de

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Finanzamt Papenburg, Steuer-Nr.: 53/270/0338
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Kaffee und Kuchen

Seit viele Jahren ist jeden  letsten Sonntag von März bis Oktober das Heimathaus Oberlangen geöffnet von 14.30 bis 17.00 Uhr. Die Frauen des Heimatvereins Oberlangen erwarten sie nun um Ihnen leckere selbstgebackene Kuchen und leckeren Kaffee servieren zu dürfen.

Jedes Jahr findet im Heimathaus Oberlangen das traditionelle Schweinessen statt.

Bevor man das Essen genießen kann, muss viel Arbeit geleistet werden. Am Donnerstag wird alles für das Schlachten auf der Diele des Heimathauses vorbereitet.

Von erfahrenen Schlachtern wird das Schwein auf traditionelle Art geschlachtet und an die Leiter gehängt. Ein anerkannter Fleischbeschauer untersucht das Fleisch auf etwaige Krankheiten. Alles ist einwandfrei.

Am Abend wird getestet, ob das Schwein auch schmeckt und am Samstag serviert werden kann. Einige schöne Stücke werden herausgeschnitten und von den Frauen in der Küche als sogenannter „Schnurrebraten“ zubereitet. Natürlich schmeckt es allen Helferinnen und Helfern wunderbar und die Töpfe sind leer.

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Am Freitag wird das Schwein zerlegt. Das Fett wird durch einen Fleischwolf gedreht und anschließend durch langes Braten zu Schmalz und „Grieben“ verarbeitet. Die Schinken werden gesalzen und zum Trocknen vorbereitet. Ist er nach einigen Monaten gereift, wird er den Gästen des Heimathauses mit sebstgebackenem Brot serviert. Aus den Fleischresten machen die Schlachter eine schmackhafte Sülze und Mettwürste, die im „Wiem“ zum Trocknen aufgehängt werden.

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Die Bratenstücke werden gewürzt und in große Pfannen gelegt um über Nacht durchzuziehen. Am nächsten Morgen soll das Fleisch im Backhaus gebraten werden. Der alte Steinofen, in dem sonst das Brot gebacken wird, muss am Samstagmorgen schon in aller Frühe angeheizt werden, damit die nötige Temperatur für das Backen erreicht wird. Diese Aufgabe übernehmen die „Bäcker“ des Heimatvereins. Um die Mittagszeit werden die großen Pfannen mit dem Fleisch in den Backofen geschoben und von den Bäckern nicht mehr aus den Augen gelassen.

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Auch in der Küche beginnt am Samstag schon zeitig die Arbeit für die Frauen. Kartoffeln für etwa 70 Leute müssen geschält und Rotkohl, Sauerkraut und Bohnen zubereitet werden. Die Tische werden feierlich gedeckt und dekoriert und Getränke kaltgestellt.

Während das Fleisch im Steinofen vor sich hinbruzzelt, wird in der Küche auch noch für den Nachtisch gesorgt. Es gibt einen Vanillepudding mit Eischnee, dazu selbstgemachten Johannisbeersaft.

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Alles ist super organisiert und alle Helfer sind gut gelaunt und freuen sich schon auf die Gäste, die bereits langsam eintreffen um sich die besten Plätze am offenen Feuer auszusuchen.

In der Küche werden Kartoffeln gestampft. Soße wird angewürzt und das Fleisch aus dem Backofen geholt.

 Und dann ist es gleich soweit. Die Schlachter zerschneiden den Braten in großzügige Stücke. Alle zubereiteten Leckerbissen werden auf Tische in einem kleinen Zelt auf der Diele gestellt.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Heimatvereins wird das Buffet mit einem Jagdhornsignal eröffnet.

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Die Helferinnen und Helfer füllen die Teller der Gäste. Es schmeckt allen wunderbar. Der Vorsitzende bedankt sich bei allen fleißigen Helferinnen und Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht stattfinden könnte. Mit kühlen Getränken klingt der Abend aus.

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 Später, wenn die Tische leergeräumt sind, der Abwasch erledigt ist und man das Lob der Gäste noch in den Ohren hat, weiß man, dass es wieder ein gelungener Abend beim Heimatverein Oberlangen war.

 

 

Bauerngarten

des Heimatvereins Oberlangen

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Bauerngarten (vorne) und Heimathaus mit Eichenbrink (hinten rechts)

Geschichtliches

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Bäuerliche Gärten zur Selbstversorgung der Hofbewohner gab es in verschiedenen Formen bereits im Mittelalter. Der Begriff „Bauerngarten“ im engeren Sinn ist jedoch erst seit der Gartenschau 1913 in Hamburg gebräuchlich geworden. Dort erhielt der Bauerngarten nach den Vorbildern der alten Klostergärten mit ihren römischen Einflüssen und den Gärten der Schlösser sein heutiges Bild.

Im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf soll schöner werden“ hatte Wilhelm Albers im Jahre 1999 die Idee, den nicht mehr bewirtschafteten „Pastors Garten“ als typischen Bauerngarten herzurichten. Er fand begeisterte ehrenamtliche Mitstreiter, die sich der brachliegenden, unansehnlichen Fläche annahmen und sie in den vergangenen Jahren zu einem Kleinod entwickelte.

 

Die Anlage

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Der Garten bildet eine Einheit mit der direkt angrenzenden Hofanlage eines ehemaligen Bauernhauses aus dem Jahre 1828, das heute als Heimathaus genutzt wird. Er ist symmetrisch klar gegliedert. Die inneren Wege sind in Form eines Kreuzes angelegt (sog. Wegekreuz) mit einem Rondell im Kreuzungspunkt. Dadurch ergeben sich vier Felder für Gemüse, Kräuter, Blumen, Beerenobst, Obstbäume und eine Teichanlage. Eine Kompostanlage sorgt für natürlichen Dünger. Ein Insektenhotel, ein in die Gerätehütte integrierter Bienenstand und Nistkästen bieten Möglichkeiten der Besiedlung durch nützliche Insekten und Vögel. Eine Laube lädt zum Verweilen ein. Die Wege sind mit Buchsbaumhecken eingefasst und teilweise mit Rosenbögen überspannt. Als äußere Einfriedigung dient eine Weißdornhecke. Es wurden nur natürliche Materialien aus der Region verwendet.

Die Gartenanlage erfüllt die Wettbewerbskriterien des Emsländischen Heimatbundes, die in 10 Kategorien mit einer Sonderkategorie für die Erhaltung ortstypischer, bedrohter Arten eingeteilt sind. (Link zu den Kriterien)

Hausgarten

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Auf Initiative von Maria Lüken und Gabriele Robin entstand ebenfalls 1999 direkt am Eingang des Heimathauses in der Nähe zur Küche ein Hausgarten mit vielen Kräutern und Blumen. Im Zentrum steht ein Buchsbaum, dessen Alter auf 200 Jahre geschätzt wird.

Pflege

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Jeden Montag treffen sich 13 ehrenamtliche „Bauerngärtnerinnen und „Bauerngärtner“, die dafür  sorgen, dass die Anlagen entsprechend ihrer Zweckbestimmung genutzt werden und die typischen Merkmale eines Bauerngartens erhalten bleiben.

Auszeichnungen

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Der Bauerngarten wurde 2002 das erste Mal beim Wettbewerb für „Naturgärten“ des Emsländischen Heimatbundes angemeldet. Als „Bauerngarten“ erfüllte er jedoch die Bedingungen für einen Naturgarten nicht. Dennoch wurde 2004 ein Sonderpreis für die Teichanlage mit Bienenstand verliehen. Auf Vorschlag von Gerd Raming-Freesen (damaliger 1. Vorsitzender des Heimatvereins) führte der Emsländische Heimatbund dann erstmals 2006 einen speziellen Bauerngartenwettbewerb durch, bei dem der Bauerngarten Oberlangen prompt den 1. Platz belegte. Nach einem 2. Platz im Jahre 2008 wurde im Jahre 2012 erneut der 1. Platz erreicht.

2013 erhielt der Heimatverein für den Bauerngarten den 1.Preis beim niedersachsenweit durchgeführten Wettbewerb „Dorfleben-Schätze“ der „AG Urlaub und Freizeit auf dem Lande“

2015 wurde der Bauerngarten in die Liste der Stiftung „Het Tuinpad Op – in Nachbars Garten“ aufgenommen, die die grenzüberschreitende Förderung der Gartenkultur zum Ziel hat.

Bewertungsbogen des Emsländischen Heimatbundes zum Bauerngartenwettbewerb

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